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Auf zu MoWiSo - Elektrofahrzeuge

ENERLIX
E-Auto mit Carport Inklusive
Die großen Autoproduzenten wie BMW, Mitsubishi oder Opel verkaufen ihre Elektrofahrzeuge über ihre Händlernetze. Dort stehen E-Cars neben schweren Limousinen, die mit Super-Kraftstoff fahren. Die Elektroautos kleinerer Hersteller, auch ausländischer, werden bisher vornehmlich über unabhängige Kfz-Händler vertrieben.

 

Tazzari_Zero_Carport_Back_up_System

 

 

 

 

 

 

Nun könnten die Verkaufszahlen des italienischen Zweisitzers Tazzari Zero, des indischen Verkaufsschlagers Reva oder des E-Nutzfahrzeugs Beepo Pony kräftig steigen.

 

 

Der Grund:

Die Smiles AG, in Aub bei Würzburg, die nicht nur mehrere Elektrofahrzeug-Modelle herstellt wie den CityEL, das meistverkaufte E-Car Europas, sondern auch Modelle anderer Hersteller vertreibt, hat einen neuen Vertriebsweg entdeckt.

Seit einigen Monaten kann man die Smiles-Fahrzeuge, die es bisher ausschließlich bei Kfz-Händlern bundesweit zu kaufen gab, auch bei Photovoltaik-Unternehmen erwerben. So zum Beispiel bei der TK-Energietechnik im schwäbischen Albershausen, die auf die Installation von Solaranlagen auf Dächer spezialisiert ist, und bei MoWiSo in Buchen.

"Jedes vierte Fahrzeug verkaufen wir heute schon über einen Photovoltaik-Händler", berichtet Smiles-Vorstand Robert Feldmeier. Und diese Quote werde schnell steigen, 2012 werde man schon zwei von drei E-Cars über diese Vertriebsschiene verkaufen.

"Diese Händler besitzen eine für uns interessante Zielgruppe: umwelt- und energiebewusste Menschen." Denen sei es wichtiger, mit einem Energie-Fachmann zu reden als mit einem Auto-Experten: "Photovoltaik-Fachleute und E-Car-Interessenten sprechen dieselbe Sprache."

Verkauft werden die Elektrofahrzeuge in der Photovoltaik-Branche in der Regel zusammen mit einem Solar-Carport oder einer Solar-Garage. Der Käufer bekommt damit aus einer Hand zwei Produkte, die aufeinander abgestimmt werden können. Entweder nutzt er den Strom vom eigenen Dach fürs eigene Auto oder er speist die gewonnene Energie ins Stromnetz ein, erhält dafür die staatlich garantierte Vergütung und finanziert so die Anschaffung seines Carports oder seiner Garage.

Feldmeier: "Der Überschuss aus der Photovoltaikanlage bezahlt die kompletten Treibstoffkosten des Elektrofahrzeugs bis zu 30.000 Kilometer im Jahr."

 

Das bedeute für den Käufer auch Unabhängigkeit:

"Wenn man sich seinen eigenen Solarstrom herstellt, schauen Öl-Scheichs und Energie-Konzerne in die Röhre."

Rechenbeispiele bekommt man bei Smiles (www.smiles-world.de) und bei den Photovoltaik-Firmen.

Fachleute machen immer wieder klar, dass E-Mobility nicht nur bedeutet, dass Elektro-Antriebe Verbrennungsmotoren ablösen, sondern auch eine Effizienzsteigerung nach sich zieht. Elektroflitzer bieten eine doppelte Chance: Die Fahrzeuge werden leichter und damit effizienter, die Gesamtenergiebilanz wird entlastet, sie sind in der Herstellung und im Betrieb günstiger als ihre älteren "Brüder" aus Stahl und mit Otto-Motor.

Es gibt E-Cars, die verbrauchen auf 100 Kilometer Strom für etwas einen Euro. Feldmeier: "Damit haben sie selbst im Vergleich zu einem Smart oder Polo einen enormen Energieverbrauchsvorteil." Der CityEL beispielsweise (Reichweite: 120 Kilometer) ist - je nach Art der Ladestation - in drei bis acht Stunden wieder aufgeladen - ideal für Berufspendler.

 

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